»Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.«
(Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter)

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer Studie der Akademie für Führungskräfte aus dem Jahr 2003 ist eine Rückbesinnung auf die Urprinzipien wie Wertschätzung, Ausstrahlungskraft und persönliche Kompetenz von Führungskräften unumgänglich. Die Rahmenbedingungen für Führung haben sich in Deutschland durch die anhaltende Wirtschaftskrise stark verändert. 

Aufgestellte Regeln in Lösungsvorgängen sind oft nutzlos

Auf dem Papier und in der Theorie sehen sie logisch und nachvollziehbar aus – die Verhaltensweisen und strategischen Ansätze zur Problemlösung. Doch sobald Systeme komplexer werden, reagieren viele überfordert. Aufgrund einer scheinbar nicht zu bewältigenden Informationsflut werden wir schnell Entscheidungsunfähig und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Aufgrund einer – meistens durch unser Schulsystem antrainierten – Angst, Dinge zu verändern und Wissen in Frage zu stellen, verwechseln wir gerne einmal die Wirklichkeit und die eigene Vorstellung von der Wirklichkeit. Das was unserer Meinung nach sein müsste wird plötzlich zur Realität.
Im Rahmen unserer Trainings lernen Sie, wie Sie für sich selbst Wege erarbeiten können wieder offen für Neues zu sein und Veränderungen voranzubringen. Der Gefahr sich einzureden, etwas ein für alle mal zu wissen begegnen Sie mit neuen Ideen und Lösungsstrategien, die mit Gefühlen wie Begeisterung und Freude verknüpft sind. Der Angst vor Veränderung begegnen Sie konsequent mit Spaß und Interesse am Neuen. Zukünftige Entscheidungen fällen Sie, indem Sie sich nicht mehr ausschließlich an der Vergangenheit orientieren, sondern auch indem Sie lernen ein optimales Zukunftsszenario wahrzunehmen.

Die aktuelle Finanzkrise beispielsweise ist derart komplex, dass diese mit herkömmlichen Strategien nicht nachhaltig zu lösen ist.
Es geht jetzt darum Chancen zu erkennen und vernetzt zu denken. Unsere Welt gerät gerade gefährlich aus dem Gleichgewicht – umso wichtiger ist es vielleicht Methoden kennen zu lernen wie man selbst das Gleichgewicht hält und sich wieder auf ein Erfühlen der Zukunft - der optimalen Zukunft - einlassen kann. 

Intuition als Chance oder Sackgasse auf dem Weg in die Vergangenheit?

In vielen Seminaren sollen Sie angeblich lernen auf Ihre Intuition – Ihr Bauchgefühl - zu hören. Dabei wird sich aber kaum auseinandergesetzt worauf dieses Bauchgefühl überhaupt basiert. Ohne nachzufragen wird hier in Ihrer Gefühlswelt herumgestochert. Der Begriff Intuition wird oftmals falsch verstanden bzw. vollkommen falsch kommuniziert und mit dubiosen Seminaren in Verbindung gebracht. Das reine Fühlen und nicht wissen woher das Gefühl kommt kann einen ganz schnell auf einen falschen Pfad leiten – wir treffen dann Entscheidungen basierend auf Erfahrungen aus der Vergangenheit. Wenn wir dann aus Versehen einmal einen Treffer leisten, schieben wir es ganz stolz auf unsere intuitiven Fähigkeiten.
Es ist unbefriedigend immer nur entweder das eine oder andere zu tun. Wir sollen intuitiv sein aber dabei logisch analytisch. Dabei ist unser Verständnis von Intuition mittlerweile in einen logischen Kontext hineingedrückt worden. Wir sollen uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren, aber wenn es darauf ankommt kreativ sein und variantenreiche Ideen haben. Um dies realisieren zu können basteln wir uns wieder Methoden zurecht, die nicht den Menschen in den Mittelpunkt stellen sondern den Lösungsprozess als Eigenaufgabe.
Anstatt in einigen Situationen den Mut zu besitzen, mit Altem radikal zu brechen oder das Potential langfristig auszuschöpfen, suchen wir nach Kompromissen. Das ist der Grund weshalb wir von einem Problem in das nächste fallen.
Mit STAR TRAINING lernen Sie kein Rezept, das so wie es viele, ständig wechselnde Management-Methoden versuchen zu kommunizieren, alleine für den persönlichen und beruflichen Erfolg verantwortlich ist. Denn Vorgaben – Rezepte – basieren schon wieder auf einem Konzept der inneren Starre aufgrund in der Vergangenheit gemachter Erfahrungen. Mit unseren Kompetenz-Trainings lernen Sie keine Rezepte und auch keine Weltanschauung – Sie lernen eine Methode die Sie, unabhängig von der Vergangenheit, Entscheidungen aufgrund möglicher zukünftiger Ereignisse treffen lässt. 

Auch Dogmen haben heute eine kurze Lebensdauer

 Die bekannten Methoden oder so genannten Kreativitätstechniken – als meist verbreitete sei hier beispielhaft das Brainstorming genannt – bieten nicht selten eine Bühne für Selbstdarsteller und gewiefte Sitzungsprofis. ?Im gruppendynamischen Rausch bleibt die Kreativität auf der Strecke.

Kreativitätstechniken sind oftmals Spielchen, die vielleicht zum gelegentlichen "social loafing", dem "sozialen Faulenzen" beitragen. Zur wirklichen Kreativität und als Mittel zur Förderung der dafür benötigten Kompetenzen tragen diese kaum bei.
Die Grundannahme, dass sich in einem offenen Klima ohne Befangenheit produktiver arbeiten oder denken lässt als unter Druck oder Restriktionen, stimmt. Bekanntlich wirkt eine erholsame Ablenkung bei Blockaden wahre Wunder. Doch Brainstorming bietet nicht jenen schöpferischen Impetus, der den Gedankenfluss entstaut:

  1. Die Trägheit der einzelnen Personen reduziert das Gruppenresultat.
  2. Die Selbstzensur in der Gruppe wird nie ganz ausgeschaltet.
  3. Einige wenige können die schöpferischen Quellen gezielt verstopfen.


Es ist doch interessant, dass wir ständig auf Effektivität im Sinne von:

  1. Realistik
  2. Operationalität
  3. Ordnung
  4. Konsistenz (Widerspruchsfreiheit)
  5. Aktualität
  6. Vollständigkeit und
  7. Transparenz (Überprüfbarkeit)

achten.

Wenn es aber um neue Ideen geht, fangen wir an zu spielen und meinen durch bloßes wahlloses vor sich hin und gegeneinander her Assoziieren, zu genialen Einfällen zu gelangen. Mag sein, dass selbst während des Brainstormings eine Idee von der Decke fällt.
Kreativität ist kein gruppendynamischer Prozess, der sich mittels Techniken in Bahnen lenken lässt. Die Begriffe Kreativität und Technik schließen sich vollkommen aus – zumindest wenn man die damit verknüpften Vorstellungen betrachtet.
In der Gruppe verlässt sich jeder auf den anderen. Gruppen entlasten das Individuum von den eigenen Leistungsforderungen. Gleichzeitig bietet eine Kleingruppe wiederum zu wenig Anonymität, um sich ganz frei zu fühlen, zumal sich alle in der Gruppe kennen. Also schaltet sich ganz automatisch die soziale Kontrolle ein: Man bleibt angepasst, zensiert sich selbst, um sich keinesfalls als Urheber "dummer" oder "seltsamer" Ideen zum Gespött zu machen und lässt seinen Geist lieber auf Mittelmaß treiben.
Auch wer voll im Einsatz bleibt, muss noch längst nicht kreativ sein. Manche investieren ihren ganzen Ehrgeiz, um andere mit Killerphrasen matt zu setzen. Taktierer wiederum platzieren ihre Einfälle so gezielt, dass sie als Helden aus der Runde gehen. Gewiefte Sitzungsprofis wissen, dass am Ende eines Meetings mindestens das halbe Forum in einen Dämmerzustand verfällt und mit echter Dankbarkeit quittiert, wenn eine fulminant vorgetragene Inspiration die eigene Trägheit der Gedanken überglänzt. Entsprechend kann sich profilieren, wer bis dahin die anderen reden lässt und dann deren mehr oder minder originelle Worte als eigene Idee aufwärmt. Auf diese Weise kann auch Firmenpolitik betrieben werden: Der Hellwache lenkt mit seiner richtig verkauften "Erleuchtung" eine wichtige Entscheidung in seinem Sinne. 

Termine

Termine finden Sie in unserem Kalender.
Wenn Sie keinen Termin für ein Training in Ihrer Nähe finden, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Unser Kontaktformular bietet Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten Informationen zu erhalten.  

© STAR TRAINING Sämtliche Informationen unterliegen dem gesetzlich geschützten Urheberrecht von STAR TRAINING. Das Kopieren oder sinngemäße Übernehmen von Inhalten bedarf der schriftlichen Genehmigung von STAR TRAINING. Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt.

Language: English
Infos
  • zum Training anmelden
  • Newsletter abonnieren
  • Info-Broschüre anfordern
  • zum Kontaktformular

    Oder rufen Sie uns an:
    +423 239 35 88

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Vernetzt